Um den bestmöglichen Preis für ein neues Auto zu erhalten, sollten die Kunden vor Beginn von Verhandlungen die Kosten überprüfen.

Um zu verstehen, wie wichtig es ist, die Händlerkosten zu kennen, betrachten wir zunächst den von den Autohändlern bevorzugten “traditionellen” Verhandlungsprozess. In diesem traditionellen Rahmen dient der Sticker Price (oder UVP) als Ausgangspunkt für Preisverhandlungen. In der Regel wird ein Rabatt auf den endgültigen vereinbarten Preis ausgehandelt, der dem Kunden den Eindruck vermittelt, dass er ein gutes Geschäft erhalten hat.

Bei dem oben beschriebenen traditionellen Verhandlungsprozess hat der Händler einen erheblichen Verhandlungsvorteil gegenüber dem Kunden. Obwohl beide Parteien (Händler und Kunde) den Höchstpreis auf dem Verhandlungstisch kennen (dies ist der Aufkleberpreis), ist nur dem Händler der Mindestpreis bekannt (dies sind die Kosten). Die Teilnahme an diesem Schema ist vergleichbar mit einem Pokerspiel gegen einen Gegner, der alle Karten auf Ihrer Hand kennt!

Zum Glück gibt es einen alternativen Verhandlungsansatz, der dem Kunden zugute kommt. Wenn der Kunde die tatsächlichen Kosten des Händlers für das Fahrzeug erfahren kann, können die Händlerkosten (im Gegensatz zum Aufkleberpreis) als Ausgangspunkt für Verhandlungen dienen. Wenn beide Parteien (Kunde und Händler) die Kosten des Händlers kennen, ist das einzige Detail, über das verhandelt werden muss, die Höhe des Gewinns, der in den Endpreis einfließen soll.

Autohändler lehnen den oben genannten Verhandlungsansatz ab, da beide Parteien (im Gegensatz zu dem zuvor beschriebenen traditionellen Verhandlungsrahmen) nun das “Endergebnis” des Händlers vollständig kennen.

Autoankauf Bonn